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In der Rotomat Serie werden für gewöhnlich die beiden Münzprüfer:
- 0,10/0,50/1DM Prüfer (NRI G07.xxxx)
- 2DM/2DM-Prüfer (NRI G06.xxx)
eingesetzt. Es wird hier die einfachere 1:1 Umrüstung vorgestellt. Somit werden folgende Münzen angenommen bzw. ersetzt:
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Umrüstung: 0,10/0,50/1DM Prüfer
Diese Umrüstung ist etwas defisiel, dafür ist dann der NRI G06 um so leichter...
Als Erstes erweitern wir etwas den Abstand des 1 DM / € Laufweges. Durch die etwas
dickere 1 Euro Münze kann es hier zum Verklemmen der Münze kommen. Zum Vergrössern des Abstandes die drei Schrauben (1) öffnen und jeweils unter die erste Platte eine Beilagscheibe (2) legen. Betrachtet
man den Münzauswurf von unten (3) dann sieht man den so entstanden Abstand.
Manche Münzprüfer haben genügend Abstand, sodass eine 1 Euro Münze bereits durchpasst. Dann ist diese Erweiterung nicht
nötig. Einfach ausprobieren.
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Ebenfalls kann es vorkommen, dass der Münzeinwurf Probleme mit den Euro Münzen macht. Ist dies der Fall (die Münzen klemmen), dann die beiden Schrauben (1) öffnen. Den Deckel
abnehmen. Im Inneren ist eine Metallnase zur Dickeprüfung. Diese komplett abfeilen. Dann beides wieder zusammenbauen.
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Da die 1 Euro Münze magnetisch ist, im Gegensatz zur 1 DM Münze, muss der Magnetprüfer ausgebaut werden. Dazu müssen die Sicherungsringe an der Achse abgezogen werden (1). Nun kann die Achse herausgezogen
werden. Aber Achtung! Die beiden Federn (Pfeil) sind gespannt und können Herausspringen. Also beim herausziehen der Achse ein Tuch über die Federn legen.
Damit ist der Magnetprüfer (2) lose und kann herausgenommen werden.
Um nun den Magnetprüfer (für 1 Euro) zu deaktivieren, gibt es zwei Möglichkeiten:
- aufwendig (für bessere Funktion)
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Für die einfache Lösung lassen wir einfach den Magnetprüfer weg. Dadurch ist natürlich der Münzweg offen und muss nun verschlossen werden. Das geht wieder mit einem Stück Bastelfolie.
Dazu den Umriss des Magnetprüfers auf die Folie übertragen und ausschneiden.
Die Folie kann nun mit Sekundenkleber oder 2 Komponentenkleber auf die Schenkel (2) geklebt werden.
Beim Zusammensetzen des Münzprüfers bleibt dann der Magnetprüfer und der Metallbügel (siehe oben Nr. 3) weg.
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Leider ist aber genau das Fehlen des Metallbügels das Problem. Wenn sich im Betrieb eine falsche Münze im Münzprüfer verklemmt, dann hilft dieser Bügel beim Auswerfen der verklemmten Münzen. Daher gibt es
eine etwas elegantere Umbaulösung. Dazu wird der Magnetprüfer entsprechend bearbeitet:
Der Magnet (1: Grün) wird mit einer Laubsäge ausgesägt. An seiner Stelle kommt ein Entsprechend grosser Block z.B. aus Kunststoff. Dieser wird mit Zweikomponenten Kleber an die Stelle des Magneten (2)
geklebt. Nach der Aushärtung kann dieser noch bearbeitet werden. Die Lauffläche (3) muss eben sein und darf an der eingeklebten Stelle keine Kanten haben, damit die Münzen später gut fallen.
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Wurde der Magnetprüfer entsprechend modifiziert, dann darf der Abstreifbügel (1) auf dem eingesetzten Kunststoffwürfel nur an einer Kante (Pfeil) aufliegen.
Nun kommt der etwas fummelige Teil. Der Münzprüfer muss wieder zusammengebaut werden. Je nach Version mit dem modifizierten Magnetprüfer und dem Abstreifbügel (1) oder ohne beidem.
Wichtig ist dabei die Spannung und Auflage der Federn (2). Die Federschenkel dürfen auf keinen Fall den Grund des Münzprüfers berühren, da sonst der Auswerfer nicht mehr beweglich ist.
Am Ende sollte alles wieder wie zu anfangs aussehen (3) und sich einzeln herausklappen lassen.
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Jetzt wird die 1 DM / € Wippe ausgebaut. Dazu den Sicherungsring lösen (1: Pfeil 1 DM). Die Wippe am besten mit einem Pfeifenreiniger und Waschbenzin (besonders die Achse und die Bohrung) reinigen. Dann
werden die Ärmchen der Wippe leicht nach innen gebogen, sodass die Euromünze nicht hindurchfällt, jedoch ein 20 ct Stück locker durchpasst (2), denn dieses soll ja abgewiesen werden. Ebenso ist der Anschlag
des nachfolgenden Umfangprüfers eventuell ein wenig nachzustellen, sodass auch alte 1 DM Münzen nicht mehr angenommen werden. Das Ganze lässt sich gut prüfen, wenn alles (wie bei 2) zerlegt ist.
Ebenfalls kann die 10 Pfg / Cent Wippe ausgebaut und gereinigt werden.
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Zum Schluss muss noch die 10 Pfg / Cent Wippe modifiziert werden. Auf das Ärmchen ein kleines Stück Messingprofil kleben, sodass der Abstand zwischen beiden Ärmchen um exakt 2 mm
verringert wird (2).
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Je nach gewähltem Umbau muss der Abstand der Auflegeplatte des Münzprüfers eingestellt werden. Wurde der komplette Magnetprüfer ausgebaut, dann fehlt die Einstellschraube für den Abstand. Man kann sich
dadurch behelfen, dass der Bolzen (1) auf der Auflegeplatte herausgeschraubt und an dessen Stelle eine Schraube (2) eingesetzt wird. Jetzt lässt sich der Abstand mit einem Schraubendreher so einstellen, dass
die Münzen gut durch den Prüfer fallen und sich nicht einklemmen.
Wurde der Magnetprüfer modifiziert und wiederverwendet (3), dann kann die original Einstellschraube zur Höhenjustage verwendet werden.
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Umrüstung: 2DM / 5DM Prüfer
Dieser Umbau gestaltet sich sehr einfach. Hier muss lediglich die 2 DM Wippe (1) ausgebaut und der Abstand zwischen beiden Ärmchen um exakt 1 mm verringert werden. Dazu wird auf den Schenkel der Wippe (2) ein
kleines Stück Messingprofil von 1 mm geklebt. Das ist ja schon von der 10 Pfg. Wippe bekannt.
Auch hier sollte die Wippe, Achse und Bohrung gereinigt werden.
Zum Schluss noch den Abstand (1: grüner Kreis) mit einem Schraubendreher justieren. Die 2 Euro Münze muss gut in die untere Wippe fallen.
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Anmerkung:
Der gesamte Münzprüfer muss sauber und fettfrei sein, damit die Münzen gut erkannt werden. Niemals die Wippe und die Laufflächen ölen. Nur so ist ein reibungsloser Ablauf gewährleistet.
Beim Überprüfen der beiden Münzprüfer müssen die passenden Magnetschalter mit der Hand gedrückt werden, damit die Münzen nicht von vornherein abgewiesen werden. Die Funktion ist aber ganz gut zu erkenne und
sollte beim Testen kein Problem sein.
Alle benötigten Bauteile zur Umrüstung gibt es auch bei www.automatenarchiv.de:
Ebenfalls wird dort auf Wunsch auch die komplette Umrüstung vorgenommen.
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