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Wulff Apparatebau Rotomat Monarch Baujahr ca. 1972
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Ein Spiel: 20 Pfg Münzannahme: 10 Pfg, 50 Pfg, 1 DM, 2 DM, 5 DM Höchstgewinn pro Spiel: 2 DM. Mindestspieldauer: 15 Sekunden
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Eigentlich der "Urvater" der erfolgreichen Wulff-Geldspielgeräte aus den 70er Jahren. Er ist das erste Gerät einer neuen Serie, welches das Spielprinzip vom Vorläufer des Super Joker hatte. Es folgten weitere Geräte auf der Basis des Monarch:
Rotomat Trianon, Rotomat Astor und der Rotomat Regent 100, der das letzte 20 Pfg Gerät war. 1976 folgten dann die ersten 30 Pfg. Spielautomaten. Vom Spielprinzip her ging es um einfache Geldgewinne.
Die Funktionen wurde bei den Folgegeräten weiter ausgebaut. Die Gewinne waren beim Monarch noch recht häufig, wurden aber bei den Nachfolgern etwas abgebaut - hier gab es eher Sonderspiele als Geld.
Der Rotomat ist das erste Gerät seiner Serie, der über einen Münzspeicher von 90 DM verfügt. Der Vorgänger Super Joker hatte hier noch maximal 9.90 DM. Der Automat besitzt 5 rotierende Felder, die auf
3 Walzen untergebracht sind. Nach dem Spielstart kann die linke Walze nach aufleuchten des Start/Stopp Knopfes neu gestartet werden, die rechte und mittlere Walze hat hingegen nur eine Stoppfunktion.
Spielprinzip:
Dieses alles wurde umgesetzt mit Relais, Nockenschaltern, Schaltwerk und 5 Walzenkörper, die allesamt nur 10 Symbole enthielten.
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Original Rotomat Monarch
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Nach der Restaurierung und dem Euro umbau
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Ich habe den Rotomat Monarch und einen Rotomat Regent 100 vor vielen Jahren vor dem Sperrmüll gerettet. Ich putzte die Geräte etwas und brachte sie wieder zum Laufen. Seither diente mir der Monarch als
Spardose.
Mit Einführung des Euros Anfang 2002 verlor der Rotomat seine Funktion und fristete ab nun sein Dasein im Keller. Was eigentlich viel zu schade ist!
Also beschloss ich mich, den Rotomat nach Möglichkeit auf Euro umzurüsten, damit dieser wieder als klingelnde Spardose meinen Gang bereichern kann. Eine Umrüstung ist durchaus möglich und mit etwas Geschick auch gut zu bewältigen. Nach dem man den Spielautomaten für die Umbauaktion teilweise zerlegen muss, hab ich mich noch gleich für die Restaurierung und Reinigung der Vorderseite entschieden. Da mein Gang, in dem der Automat wieder hängen sollte, überwiegend in Blau gehalten ist, erhält auch der Automat eine blaue Front.
Damit noch weitere Spielautomaten die Euroumstellung überleben, hab ich die Arbeitsschritte auf den Folgeseiten erklärt. Ich beschreibe das anhand meines Rotomat Monarch, was aber leicht auf andere Geräte
dieser Serie übertragbar ist. Es gibt eventuell nur ein paar mehr Stecker oder Platinen zum Abschrauben.
Gegliedert ist der Umbau in die Bereiche Gehäuse/Münzauswurf und in die beiden Münzprüfereinheiten.
Zu erwähnen wäre noch, dass es sich hier um eine 1:1 Umrüstung handelt. Also 10 Pfg. -> 10 Cent, 1 DM > 1 Euro und 2 DM -> 2 Euro. Diese Umrüstung ist wesentlich einfacher
als eine Entsprechende 1:2 Umrüstung, wo die Wertigkeit (2 DM = 1 Euro) übereinstimmen würde. Aber letztendlich soll der Spielautomat ja nur wieder funktionieren und Spaß machen, sodass die 1:1 Umrüstung nicht so ins Gewicht fällt.
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